Sicherheit braucht Menschen, die Verantwortung übernehmen. Und den Dialog miteinander gestalten.

Beim Sicherheitsdialog Salon Hamburg bringen wir ausgewählte Gäste aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Bundeswehr und Gesellschaft zusammen. Nicht, um fertige Antworten zu präsentieren, sondern um unterschiedliche Perspektiven miteinander ins Gespräch zu bringen und gemeinsam über die Frage zu diskutieren: Wie stärken wir unsere Handlungsfähigkeit in Zeiten wachsender Unsicherheit?

Hamburg im Dialog

Als Hafen-, Wirtschafts- und Logistikstandort steht Hamburg in besonderer Weise für internationale Vernetzung und damit auch für Abhängigkeiten und Verwundbarkeiten. Energieversorgung, kritische Infrastruktur, Lieferketten, Cyberangriffe oder hybride Bedrohungen zeigen: Handlungsfähigkeit entsteht nicht erst in der Krise. Sie entsteht durch Vorbereitung, Netzwerke und gegenseitiges Verständnis.

Den Auftakt bildet ein Podium mit unterschiedlichen Perspektiven aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Moderiert wird der Austausch von der Hamburger Journalistin und Moderatorin Anke Harnack.

Ihre Perspektive gehört an den Tisch.

Sicherheit und Resilienz sind keine Aufgaben einzelner Institutionen. Sie entstehen dort, wo Wirtschaft, Staat und Gesellschaft Verantwortung gemeinsam denken. Deshalb laden wir gezielt Menschen ein, die Erfahrungen, Perspektiven und Verantwortung aus unterschiedlichen Bereichen mitbringen.

Wer bereits mit am Tisch sitzt:

Von Wirtschaft und kritischer Infrastruktur über Bundeswehr und Behörden bis zu Gesundheitswesen und Gesellschaft – der Dialog nimmt Gestalt an.

Thementische

Das Besondere am Sicherheitsdialog Salon sind die Workshops in kleiner Runde: ein geschützter Raum ohne Kameras und klassische Bühnenformate. Hier geht es nicht um vorbereitete Statements, sondern um offenen Austausch, ehrliche Diskussionen und unterschiedliche Perspektiven.

Die Workshop-Themen greifen aktuelle sicherheits- und wirtschaftspolitische Herausforderungen auf. Einzelne Themen können daher bis zum Veranstaltungstag noch angepasst oder ergänzt werden.

Tisch

Thema

Inhalt

1

Zwischen Alarm und Achselzucken

Wie sprechen wir über Bedrohungen, ohne zu lähmen oder zu verharmlosen – und was hat Hamburg aus Red Storm Charlie für die Kommunikation mit der eigenen Stadtgesellschaft gelernt?

2

Wenn die Kette reißt

Wenn Lieferketten reissen – wer redet dann mit wem? Wie können sich Unternehmen auf Ausfälle und Abhängigkeiten vorbereiten und im Krisenfall gegenseitig unterstützen?

3

Unternehmen als Kommunikatoren

Welche Rolle können Unternehmen übernehmen, um ihre Belegschaft krisenfest und resilient zu machen und Mitarbeitende als Multiplikatoren zu gewinnen?

4

Jugend sendet

Wie werden junge Menschen zu aktiven Mitgestaltenden von Sicherheit und Resilienz – statt nur zur Zielgruppe von Krisenkommunikation?

5

Der Schutzraum ist die Nachbarschaft

Wie schaffen wir Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung und welche Rolle können Vereine, Sport und lokale Netzwerke dabei in der Krise übernehmen?

6

Kultur in der Krise

Was hält eine Gesellschaft in einer Krise zusammen und welchen Beitrag können Kulturorte, Kulturschaffende und öffentliche Räume dazu leisten?

Perspektiven, die wir zusammenbringen

Bei unseren bisherigen Salons haben Persönlichkeiten aus Politik, Bundeswehr, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft ihre Erfahrungen und Perspektiven eingebracht. Ein kleiner Einblick:

Ein besonderer Ort für den Dialog